Freitag, 12. September 2008

Der Herbst ihres dritten Jahres begann...

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...und die kleine weiße Motte setzte sich neben die in warmen Tönen leuchtende alte Lampe, die ihr für die nächsten 57 Jahre ein Leben voller Licht und Wärme versprach...

Montag, 7. Januar 2008

Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen...

...und genau dort will ich sie suchen: In dem, was ich tue und in dem, was ich nicht tue...in dem, was ich mit dir und du mit mir tust...in dem, was ich mit, durch, bei und ohne euch tue, denke, fühle oder lasse - irgendwo dazwischen liegt das, was ich sein möchte, was ich nicht hören will und was ich tatsächlich bin...

Warum so egozentrisch?

Weil hierin auch all das liegt, worüber ich - wirklich - nachdenke sowie jeder Konflikt, den ich - tatsächlich - mit mir austrage...

Und mal ehrlich (zu mir selbst): Nur weil sich mein Auge auf mich richtet heißt es nicht, dass ich egozentrisch handle oder egozentrisch bin. Meine Gedanken richten sich von mir ausgehend, natürlich subjektiv, in die Welt. Die Spiegelung meiner Umwelt, die "Objektive", ist für mich nun jedoch ebenso wichtig (,denn die Wahrheit liegt nunmal irgendwo dazwischen). Und denke auf gar keinen Fall, dass der Gedanke an das, was durch so eine Reflexion enthüllt werden mag, nicht auch furchteinflößend auf mich wirkt, denn wie ernüchternd vermag eine solche Selbstentblößung wohl auf das trügerische Selbstbild sein... (?)

Sonntag, 11. November 2007

Memento Mori II

Liebe

Liebe Oma, sei nicht böse, dass wir uns fast gar nicht gekannt haben, ich hätte gerne gewusst, wer die Mama meiner Mama ist... Aber vielleicht bin ich selbst zu sehr wie meine Mama, als dass ich bisher einen "Ort des Ursprunges" hätte aufsuchen können... Ich hätte auch gerne gewusst, wer mein Opa war und welche Geschichte ihr (auch miteinander) hattet...

Liebe Mama, sei bitte nicht traurig... Wie sagst du immer? "Meine Mutter hat immer gesagt: Kopf hoch, auch wenn der Hals dreckig ist!"... Wir sind alle irgendwie vereint, trotz der großen räumlichen Distanz, die momentan zwischen uns liegt...

Liebe Eva, mein Schatz, sie wird heute Nacht an unseren Betten sitzen und hören, was wir ihr noch zu sagen haben...

unser-vertrauen

Dienstag, 23. Oktober 2007

Girlsclub

- Zitat eines Kommentars zu dem Beitrag "Boysclub" -

Unser Siegel für die Verschwiegenheit ist unsere Freundschaft. Das Wissen um die Treue dieser Freundschaft macht mich stark und gibt mir die Kraft weiter zu machen. Und das aus nur einem einzigen Grund, ich fühle mich sicher. Bei euch fühle ich mich geborgen, weil ich um dieses Siegel weiß, weil niemand außer euch von dem Unheil oder Unrecht erfahren soll, das mir angetragen wurde.
Decken wir uns nicht auch gegenseitig? Nehmen wir uns nicht in Schutz, verstehen wir einander wortlos, durch Gesten, Blicke und Schweigen? Wer da auch komme ... würdest du auf dieses Privileg verzichten wollen?

Prinzessin M.

Mauhtzieh: Nein...

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Montag, 22. Oktober 2007

Liebe...??? (Zusammenfassung)

...dankbar bin ich dem, der es schafft, mich zu verstehen (denn das ist keine Selbstverständlichkeit).

...geborgen fühle ich mich, wenn ich darauf vertrauen kann, dass dieses Verständnis eine Selbstverständlichkeit ist.

...mein Herz hast du längst, wenn du mich erkennst und ich mich bei dir sicher fühle - ob ich es dir nun schenken wollte oder nicht...

* * *

* * *
...zu lieben bedeutet doch, jemanden für das zu erkennen und zu verstehen, was er ist. Wäre Liebe nur das Gefühl der Erfüllung, das ein Mensch in uns hervorruft, wäre das doch sehr einseitig und egoistisch von uns der "geliebten" Person gegenüber...

...und wäre es nur das Schöne, das wir an dem Anderen erkennen, ohne dass es uns erfüllt, wäre es keine Liebe...

Doch müssen wir, wenn wir lieben, hinterfragen, ob wir unseren geliebten Menschen auch tatsächlich erkannt und verstanden, und nicht einfach unsere eigenen Wünsche und Sehnsüchte in ihn gelegt haben. Denn so können wir ihm niemals gerecht werden... (und er uns ebenfalls nicht)

Eine "wahre" Liebe bedeutet demnach Gefühl und Erfüllung, sowie Verständnis und Akzeptanz. Dementsprechend bedeutet sie zu handeln, wonach man fühlt, wenn man dem Anderen den Raum lässt, dort zu sein, wo er ist.

* * *

* * *

Donnerstag, 4. Oktober 2007

Jonathan

Excercises in free love under a lonely looking sky...

jonathan

Montag, 1. Oktober 2007

memento mori...

Unruhe, Angst, Unsicherheit, Enge, wieder Angst und Unsicherheit, es ist schwer zu atmen, enge Kehle, kalte Wände um mich herum und Gänsehaut.

Das ist noch nicht alles.

Hm. Wut und Ärger. Erwähnte ich schon die Unsicherheit?

Scheiß Atem. Bekomme keine Luft. Alles ist so eng. Ich will das nicht, lehne mich auf, dagegen, schieb es weg.

Ich drehe mich. Sehe dich. Sehe ihn. Sehe sie. Sehe noch einen und noch einen. Blöde Bleiwand, verdammt. Kann die nicht mal aufhören zu schieben?

Jemand zieht mir meine Stimme aus der Seele. Da wird sie senkrecht nach oben gezogen. Und ich? Bleibe einfach zwischen den Wänden stecken. Der Boden ist weg. Aber den brauche ich ja auch nicht... so zwischen diesen Wänden hängt es sich ja auch irgendwie...

Jemand steht dort und ruft mir leise zu, bietet mir seine Hilfe an. Na toll. Stehst leider hinter der Wand. Hat man dir das noch nicht gesagt? Dabei will ich ja, ich will ja gerne - ja, was will ich denn gerne?? ...??? Hilfe jedenfalls nicht. Glaube ich. Oder doch? Ach, ich kann das auch allein. Außerdem, wenn du mir hilfst, dann hänge ich an dir wie eine schiebende Wand und dass ich davor Amgst habe ist doch sonnenklar, oder? Ts. Dann häng ich eben weiter. So langsam wird hieraus eh ein sicheres Nest aus Unsicherheit. Ja, die ersten Halme hab ich mir eben geben lassen. Durch ihn und sie und den einen und anderen.

Irgendwie hab ich Lust zu schreien - aber halt. ...das geht ja nicht... Meine Stimme ist ja weg. Wer hat sie sich noch geholt? Hm. Den sollte ich bitten, sie mir wiederzugeben.

Atemnot. Aber das kenn ich ja schon. Stark zu sein ist was gutes.

So.

Jetzt nimmt sich meine Seele die Freiheit, einfach mal davon zu fliegen und löst sich, lässt das statische Selbst in seinem Nest zwischen den Wänden mit den Gesichtern und pfeift auch auf dich, denn du hast nicht durch die Wand zu mir geschaut, sondern aus dem Abseits deine Hand gestreckt. Adios meine Lieben. Ich mache Urlaub.

die-freiheit

Freitag, 20. Juli 2007

Heute...

Heute hat man mir eine Sonne ins Herz gelegt...

Das Schönste daran ist zu wissen, dass ich sie verdient habe...

drummerbaby

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